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Rute Gunnay
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Beschreibung
Spezies:

Neimoidianer

Geschlecht:

Männlich

Hautfarbe:

Grün

Augenfarbe:

Rot

Körpergröße:

1,90 Meter

Körpermasse:

90 Kilogramm

Biografische Daten
Geburtsdatum:

90 VSY

Todesdatum:

15 VSY

Heimat:

Neimoidia

Organisation:

Neuorganisierte Konföderation unabhängiger Systeme

Position:

Vorsitzender

Zugehörigkeit:
Rute Gunnay war ein Mitglied der Handelsföderation und Konföderation unabhängiger Systeme. Er war bei der Invasion auf Naboo anwesend und wurde von Nute Gunray zum interimistischen Gouverneur von Naboo ernannt.

Während der Klonkriege stieg Gunnay zu einem einflussreichen Mitglied der K.U.S. auf und begleitete auch Gunray und die anderen Separatisten-Anführer nach Mustafar. Anders als seine Kollegen überlebte Rute Gunnay das Massaker auf Mustafar und organisierte die Separatistenbewegung neu. Durch eine Serie von Entführungen imperialer Wissenschaftler gelang es Rute Gunnay eine neue Droidenarmee zu entwickeln und erschaffen. Gunnays Konföderation wurde jedoch nach der Schlacht um Mustafar vom Galaktischen Imperium zerschlagen.

Blockade von Naboo Bearbeiten

Im Jahr 32 VSY errichtete die Handelsföderation, unter Vizekönig Gunray, eine Blockade um Naboo. Rute Gunnay leitete die Blockade und stand mit dem Vizekönig per Holo in Verbindung. Als die Republik Botschafter entsendete ließ er die Botschafter fest halten und ablenken. Jedoch kam noch dazu das die Botschafter Jedi waren. Wie Rute Gunnay davon erfuhr ließ er die Türen verriegeln wo die Botschafter waren und ließ Nervengift in die Kammer eintreten, jedoch gelang den Jedi die Flucht durch die Lüftungsschächte. Königin Amidala kontaktierte ihn währenddessen und fragte, ob die Botschafter schon angekommen seien, woraufhin Gunnay nur erwiderte, dass er nichts von Botschaftern der Republik wüsste. Nachdem Amidala die Verbindung abbrach, beschloss Gunnay, sämtliche Kommunikationsverbindungen von und zum Planeten zu unterbrechen und mit der Invasion zu beginnen. Kurz nach dem Gespräch mit Amidala griffen die Jedi die Brücke des Flaggschiffes Saak'ak an. Aufgrund von Gunnays Droidekas mussten die Jedi die Flucht ergreifen und die Invasion begann. Innerhalb kürzester Zeit war Naboo eingenommen und Gunnay wollte Amidala zwingen, seine Invasion zu legalisieren, allerdings gelang der Königin mit den Jedi die Flucht vom Planeten. Sidious war wütend und schickte nun seinen Schüler, Darth Maul, auf die Jagd nach der Königin, wie er Gunnay mitteilte.

Gouverneur von Naboo Bearbeiten

Nach der Flucht von Amidala ernannte ihn Vizekönig Nute Gunray zum interimistischen Gouverneur von Naboo und ließ Sio Bibble hinrichten. Auf Naboo ließ Gunnay mehrere Arbeitslager bauen und eine Hinrichtung nach der anderen fand statt. In einer Holonachricht an Amidala stellte er ihr ein Ultimatum. Entweder sie dankt ab und erkennt die Handelsföderation als rechtmäßige Verwaltungsorganisation an oder ein Genozid an ihren Volk wird die Folge sein, falls sie sich dagegen entscheidet. Unter Tränen und Schreien entschied sich Amidala jedoch nach Corucant zu fliegen, um dort die Republik zu Sanktionen gegen die Handelsföderation zu bewegen. Der Kanzler lehnte jedoch ihren Antrag ab, was zu einem Misstrauensantrag führte. Amidala stellte eine Privatarmee auf und reiste zurück nach Naboo. Dort angekommen stellte sie zusammen mit den Gungans eine Armee zur Befreiung Naboos auf.

In einer heftigen Schlacht im Al und am Planeten stellten sich die Truppen der Handelsföderation gegen die königliche und Gungan Armee. Während der Schlacht war Gunnay in einem riesigen Kommunikationsraum, wo er sich das ganze per Holo ansah. Während seine Truppen vor dem Palast kämpften drang Amidala mit ihren Truppen in den Palast Naboos ein. Rute Gunnay bekam das durch die Kamaraaufzeichnungen mit und entsendete Darth Maul, um sich ihrer anzunehmen. Plötzlich tauchten republikanische Kreuzer auf und griffen die Schiffe der Handelsföderation an. Rute Gunnay starte einfach nur leer ins Holo und stotterte etwas von sich her. Als die Wachen zu ihn kamen und ihn fragten ob sie alles zur Flucht bereit stellen sollen, da gab Gunnay nur die Antwort "Die Republik hat mich verraten. Wir hatten eine Vereinbarung." genau in dem Moment kam Amidala in den Raum und erschoss seine Wache. Nun zwang Amidala Gunnay einen Vertrag zu unterschreiben wodurch Naboo wieder rechtmäßig an sie fällt.

Klonkriege Bearbeiten

Schlacht von Geonosis Bearbeiten

Geonosis, Dooku, Gunray, Gunnay

(von l. nach r.)Dooku, Gunray und Gunnay auf Geonosis, 22 VSY

Nach der Blockade wurde Gunnay vor Gericht gestellt, doch Sidious' Einfluss sorgte dafür, dass die Anklage schließlich fallen gelassen wurde. Genau wie die Leiter einiger anderer großen Unternehmen, wie zum Beispiel Wat Tambor von der Techno-Union oder Passel Argente von der Firmenallianz, kontaktierte der Sith-Lord Dooku Gunray, damit der sich Dookus Konföderation unabhängiger Systeme und der damit einhergehenden Separatistenbewegung anschließt. Dooku lud im Jahr 24 VSY zum Gründungsrat der KUS, wo er auch Gunray und Gunnay einlud. Gunray war jedoch nur bereit, sich dieser Bewegung anzuschließen, wenn Amidala, die nun die Senatorin ihres Heimatplaneten war, exekutiert werden würde. Daraufhin beauftragte Dooku den Kopfgeldjäger Jango Fett, ein Mordanschlag auf die Senatorin zu verüben. Als Amidala nach Geonosis reiste, wo die Konföderation eine Droidenarmee für einen bevorstehenden Krieg aufstellte, wurde sie dort mit dem Jedi Anakin Skywalker gefangen genommen. In der Arena der Gerechtigkeit sollte Amidala, Skywalker sowie der Jedi Obi-Wan Kenobi exekutiert werden, indem man wilde Bestien auf sie losließ. Nachdem diese jedoch von den Jedi besiegt werden konnten, schickte man einige Droidekas hinein, als etwa 200 Jedi unter dem Kommando von Mace Windu auftauchten. Es entbrannte eine wilde Schlacht, in der Kampfdroiden in die Arena gelassen wurden. Gunnay hielt sich mit Dooku sowie Vizekönig Gunray und Erzherzog Poggle von Geonosis auf einem Balkon auf und versuchte, kein Ziel für das Feuer der Droiden darzustellen. Nachdem die Jedi hohe Verluste zu beklagen hatten, tauchte unter dem Kommando von Jedi-Meister Yoda eine Klonarmee auf, die das Blatt wendete. Alle verfügbaren Kampfdroiden wurden in die Arena geschickt, trotzdem musste Gunnay wie die anderen Separatistenführer die Flucht in die Katakomben ergreifen. Da Gunray nun von Dooku abhängig war riet Gunnay die Überstellung der Droidenarmee der Handelsföderation, die jedoch immer noch auf die Befehle von Gunray hörte.

Schlacht von Jabiim Bearbeiten

Nach der Schlacht von Geonosis formierte Gunnay seine eigene Flotte. Während die anderen Separatistenführer mehrere Systeme angriffen, nahm Gunnay den Planeten Jabiim ins Visier. Dort kämpften Nationalisten gegen Loyalisten. Die Loyalisten wurden von der Republik unterstützt, also machte Gunnay dem Anführer der Nationalisten einen Vorschlag. Die Konföderation unterstützt die nationalistische Bewegung, wenn sie im Gegenzug den Separatisten beitreten. Der Anführer akzeptierte und so beorderte Gunnay seine gesamte Flotte nach Jabiim. Der Plant fiel innerhalb von 2 Monaten an die Separatisten. Gunnay setzte der Republik damit einen großen Verlust zu und so stieg er im Rat der Separatisten zu einem wertvollen Mitglied auf.

Weiterer Verlauf des Krieges Bearbeiten

Während weiter die Klonkriege in der Galaxis tobten, machte Gunnay Bekanntschaft mit General Grievous, dem Kommandanten der Droidenarmee. Bei ihrer ersten Begegnung behandelte er ihn nun wie einen seiner zahllosen Droiden, was der General später nicht vergaß. Gunnay flog gegen Ende des Krieges, geschützt von einer Schlachtflotte, zu den Neimoidianischen Rohstoffwelten, wo er seinen Palast auf Cato Neimoidia aufsuchte. Hier konnte er einige seiner Schätze retten, entkam jedoch nur knapp Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi. Zusammen mit Gunray floh er vom Planeten.

Gunnay kehrte nun über öffentliche Hyperraumrouten, verfolgt von Klonkriegern, zur Flotte der Separatisten zurück. Zwar hätte er auch über geheime Routen fliegen können, doch hielt er das für nicht eindrucksvoll genug. General Grievous schoss daraufhin einen Teil von Gunnays Eskortjägern aufgrund der alten Feindschaft ab, musste ihm aber schließlich dennoch helfen, da Dooku die Handelsföderation unter seinen persönlichen Schutz gestellt hatte.

Massaker auf Mustafar Bearbeiten

Der Rat der Separatisten flüchtete schließlich auf den Planeten Utapau, doch nach Dookus Tod in der Schlacht von Coruscant im Jahr 19 VSY wurden sie auf den Planeten Mustafar umgesiedelt, wo die anderen Ratsmitglieder ihr Ende durch die Hand Darth Vaders fanden. Ihre Ermordung wurde von Darth Sidious befohlen, da dieser sie nach seiner Machtübernahme nicht mehr benötigte und dem Krieg ein schnelles Ende bereiten wollte. Kurz danach wurden alle Droideneinheiten der KUS abgeschaltet. Gunnay konnte das Massaker jedoch überleben. Schwer verwundet stellte er sich tot unter den Leichen seiner Ratskollegen.

Neuorganisierte Konföderation Unabhängiger Systeme Bearbeiten

Im Jahr 18 VSY restaurierte Rute Gunnay die Separatistenbewegung. Er benutzte eine geheime Kampfdroidenfabrik auf dem Planeten Mustafar, um sich seine eigene Droidenarmee aufzubauen. Auf Mustafar arbeitete er auch an einem neuen Kampfdroidentypen. Gunnay reaktivierte ebenfalls einen Teil der Flotte und heuerte Kopfgeldjäger an imperiale Wissenschaftler zu entführen. Über drei Jahre hinweg konnte er so einen Bruchteil der alten Stärke der K. U. S. wiederherstellen. Nachdem jedoch das Galaktische Imperium 15 VSY davon erfahren hatte, wurde die 501. Sturmtruppenlegion nach Mustafar geschickt, um Gunnay aufzuhalten. Nachdem das Imperium den Orbit des Planeten eingenommen hatte, griff die 501. Legion Mustafar direkt an. Bei diesem Einsatz wurde Gunnay als er versuchte zu fliehen, trotz vieler Mitglieder seiner äußerst starken geonosianischen Leibgarde und zahlreichen Kampfdroiden von den Soldaten des Imperiums getötet, die Pläne des neuen Kampfdroiden zerstört und die Fabrik, sowie eine dazugehörige Minenanlage wurden gesprengt. Durch die Erbeutung der Kommandozentrale konnte das Imperium auch die restlichen Mitglieder der Separatisten ausfindig machen und ausschalten.

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