Die Labyrinthinseln sind eine Inselgruppe auf Naboo im Ozean Messonia, die an die alte Gungan-Stadt Ägä Gunga grenzen und zur Provinz Lianorm gehören.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Labyrinthinseln liegen im westlichen Teil des Ozeans Messonia auf Naboo. Sie bestehen aus insgesamt 22 großen und 29 kleinen Inseln. Westlich von ihnen befindet sich das Festland mit der einstigen Großstadt Ägä Gunga. Ansonsten sind die Inseln vollständig mit Wasser umgeben. Die Inseln liegen etwas nördlich des Seminoischen Grabens und befinden sich in einer subtropischen bis tropischen Klimazone. Deshalb haben die meisten Inseln weiße, von Palmen umsäumte Strände und Korallenriffe, aber manche besitzen auch schroffe Vulkanberge wie z.B. die Insel Sando, die seit dem Ausbruch des Mount Ägä im Jahr 2296 VSY nicht mehr bewohnt wird. Im Westen der Inseln sind zudem Wirbelstürme ein großes Problem. Die Labyrinthinseln werden grob in sechs Teile gegliedert, die nach den früher darauf heimischen ethnischen Gruppen benannt sind:

Pert-Inseln 23 Inseln 235.221 Einwohner
Ibimitische Inseln 4 Inseln 1420 Einwohner (+ Soldaten)
Merener-Inseln 5 Inseln 6861 Einwohner
Kitai-Inseln 12 Inseln 9210 Einwohner
Indru-Inseln 6 Inseln 0 Einwohner
Ägä und Abra 2 Inseln 15.495 Einwohner

Pert-Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pert-Inseln befinden sich im Nordosten der Inselgruppe und sind meist nur zentral urbanisierte Inseln, an deren Küsten sich kleinere Häfen befinden, von denen aus Handel mit den umliegenden Gebieten getrieben wird. Im Osten der Inselgruppe liegt die Insel Pert, die der Regierungssitz des gleichnamigen Stammes war. Die einstige pertsche Hauptstadt Pertsu ist bis heute bewohnt und für ihren großen Wochenmarkt bekannt, der der Älteste und Größte auf ganz Naboo ist. Auch berühmt ist das Hotel "Der schwarze Hof".

Pert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pert ist die Hauptinsel der Pert-Inseln und die größte Insel der Labyrinthinseln. Zudem ist sie mit einem Alter von 90.000 Jahren die älteste der Inseln und ist durch Kontinentaldrift die östlichste der großen Labyrinthinseln. Ihren Namen verdankt die Insel dem sagenhaften Reich des Pert-Stammes, dessen Sitz auf dieser Insel lag. Die heutigen Nachfahren der Pert (Paschankiti) leben deren Kulte nicht mehr aus, identifizieren sich aber dennoch sehr mit der alten Kultur und grenzen sich selbst stark von anderen Gungan-Ethnien (auch innerhalb der Pert-Völker) ab. Paschankiti sind gedrungen, aber dennoch muskulös. Ein traditioneller Sport ist das Kaadu-Ringen, bei dem man versucht, den Gegner durch Ringen von seinem Kaadu zu stoßen. Aber auch Gulliball ist sehr beliebt. Da die Vulkane fast alle vollständig erloschen sind, findet man auf Pert fruchtbare Täler und Ebenen. Dort werden Zitrusfrüchte und Gemüse angebaut.

Ibimitische Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Ibim befindet sich ein Militärstützpunkt, die anderen beiden Inseln Colo und Mra sind aufgrund von starken Erdbeben unbewohnbar. Dieser Militärstützpunkt liegt nicht allein unter dem Kommando von Naboo, sondern von der gesamten Neuen Galaktischen Republik, die gemeinsam über Ausrüstung und Ausbildung der Truppen, sowie über ihren intergalaktischen und nationalen militärischen oder humanitären Einsatz entscheidet. Im Innern dieses Kasernenkomplexes sind rund um die Uhr 850.000 Soldaten stationiert, welche tatkräftig für die Verteidigung Naboos und den anderen Mitgliedern der Republik einstehen. Die Ausmaße der Bewaffnung ist nicht bekannt.

Merener-Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Merener-Inseln werden hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Hier werden verschiedenste Sorten Getreide, Obst und Gemüse angebaut. Auf Mer ist auch Viehhaltung ein großer Wirtschaftszweig.

Kitai-Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kitai-Inseln liegen im Süden der Inselgruppe und sind durch vulkanische Aktivitäten und Erdbeben geprägt. Häufige Pflanzen sind Farne und Krautgewächse, sowie viele Pilzarten und große Bäume wie Birken und Weiden.

Noda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noda ist fast vollständig mit Bergen bedeckt. Hier befindet sich die höchste Erhebung der Labyrinthinseln, der 3428 Meter hohe Mount Noda. Auch fünf aktive Vulkane liegen auf dieser Insel. Der bisher letzte Ausbruch geschah am 14. Dezember 25 NSY, als der Luataso (1817 m) ausbrach und einen Erdrutsch und einen Tsunami verursachte. Dieser Tsunami verursachte jedoch nur geringe Schäden an den Küsten der Nachbarinseln Buhm und Ibim. Die unwirtlichen Lebensbedingungen schufen hier eine besondere Gungan-Ethnie, die Noda. Diese sind klug, traditions- und naturbewusst. Ihr Glaube besteht nicht aus Göttern und Tempeln, sondern aus Naturgeistern und Geistern der Verstorbenen. Materielle Bedürfnisse sind bei ihnen unbekannt. Besitz und Nahrung werden geteilt und es wird sich intensiv um Alte, Kranke und Schwache gekümmert.

Vetro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vetro ist die zweitkleinste bewohnte Insel. Der Vulkan, der die Insel erschuf, ist mittlerweile erloschen und hieß ursprünglich Pertvi. Seit 9 VSY ist Vetro bekannt als Insel der Casinos. Diese werden meist von den Kitai geleitet. Neben den Casinos ist die Insel auch bekannt für ihre Zucht von Motts. Die hier endemischen Kitai-Wollmotts liefern sowohl Wolle als auch Fleisch.

Sando[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sando war lange Zeit eine der wichtigsten Labyrinthinseln, doch heute ist sie unbewohnt. Der Grund ist der aktive Vulkan Mount Ägä. Im Jahr 2296 VSY brach er aus und zerstörte einen Großteil der Insel. Die Bewohner, die nicht durch den Ausbruch oder die Asche starben, flohen auf die benachbarten Inseln Opeeculi und Papla. Bis zu diesem Ausbruch galt Sando als kulinarischer Mittelpunkt aller Labyrinthinseln.

Indru-Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Indru-Inseln sind unbewohnt. Auf den Inseln beherrschen riesige, tief bewachsene Berghänge und große Sumpfwälder das vorrangige Bild, sodass vor allem die Siclisando-Inseln nur wenig erforscht sind. Die Inseln sind Naturparadiese und eine Heimat für viele bedrohte Tierarten. Dies liegt daran, dass das Betreten der Inseln seit dem Auftreten der Pert streng verboten war. Seit dem 22. Februar 175 VSY sind die Inseln ein offizielles nabooisches Naturschutzgebiet.

Ägä und Abra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ägä und Abra sind stark bewohnte Inseln. Auf ihnen gibt es mehrere botanische Gärten mit Pflanzen aus ganz Naboo, aber auch viele Zoos und Parklandschaften.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Völker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt haben die Inseln 268.207 Einwohner. Etwa 72% der Bevölkerung sind Gungans (193.109), die in verschiedenen Ethnien organisiert sind. Die größte Minderheit mit 14% sind Menschen (27.035), die vor allem in der Wirtschaft großen Einfluss haben. Nachfahren der im 2. Jh. VSY eingewanderten Mon Calamari-Siedler machen 10% (26.820) aus.

Gunganische Ethnien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Mehrheit von 50% (96.554) gehören den Pert bzw. den Semino an, 31% (59.863) sind Kitai, 16% (30.897) sind Maatilan, 1,6% (3089) gehören zu den Vimanen, 1,4% (2703) gehören zu anderen Ethnien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der starken Stürme und Erdbeben, sowie Vulkanausbrüche, gingen nabooische Historiker lange Zeit davon aus, dass die ersten Bewohner auf den Labyrinthinseln die Semino waren, die die Inseln 1400-1377 VSY im Krieg gegen die Pert eroberten. Es wird vermutet, dass die ersten Gungans um etwa 8000 VSY auf den Labyrinthinseln zu siedeln begannen. Die erste belegbare Besiedlung war um etwa 6900 VSY, als Siedler aus Ägä Gunga auf der Insel Grer eintrafen.

Pert-Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Kulturen (Vorgeschichte-2826 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pert-Inseln wurden um etwa 5600 VSY von Abra und Vetru aus besiedelt. Es bildeten sich schnell neun Ethnien heraus: Larther, Lona, Maatilan, Opee, Paschankiti, Pompenen, Vimanen, Vimanten und Varra.

Um 5400 VSY begannen die Paschankiti die Eroberung der Labyrinthinseln Opee, Thi, Varra, Vima und der Insel Pert vorgelagerte Inseln. Diese Eroberung wurde beschleunigt durch die Einführung von Plasma um 4900 VSY. Diese Kultur erfand den Opee-Lauf, einen Vorläufer des Sando-Laufs.

Um 4450 VSY begründeten die Maatilan einen Palastkult und begannen die Eroberung der Inseln Lart, Abra und Ibim. Um 4400-4000 VSY hatte diese Kultur ihre Blütezeit und der Kult verbreitete sich auch auf Grer und Opee.

Die Ausbreitung der Maatilan-Palastkultur in die Gebiete der Paschankiti sorgte für einen Krieg, in dem die Maatilan bis spätestens 3806 VSY alle Gebiete der Paschankiti erobern und deren Heiligtümer zerstören konnten. Durch die Eroberung von Ägä und der Insel Mer gelang es der Maatilan-Palastkultur um 3500-3350 VSY, die Stadt Ägä Gunga und angrenzende Städte von der Bangli-Kultur zu erobern. In dieser Zeit bauten sie den dortigen Palast weiter aus.

Nach dieser Zeit konzentrierten sich die Maatilan auf die Eroberung der restlichen Labyrinthinseln und schafften es um 3220 VSY, alle Inseln zu erobern.

Durch die Ausdehnung der 2. Sumpflandkultur im ausgehenden 32. Jahrhundert VSY, gründeten die Maatilan schon bald Kolonien an den Küsten des Westlichen Sumpflandes. Um 3180 VSY gründeten die Maatilan die Kolonie Wesint im Reich der Maikultur und waren somit die erste Kultur des Westlichen Sumpflands, welche im Östlichen Sumpfland siedelte.

3152 VSY fand die erste Gulliball-Meisterschaft auf Maatilan statt.

Dadurch, dass die Bangli von der 2. Sumpfkultur bedrängt wurden, eroberten die Maatilan um 3130 VSY Teile des Bangli-Reiches. Nach dem Fall der 2. Sumpflandkultur 2988 VSY konnte diese Ausbreitung auf dem Festland fortgeführt werden und die Maatilan übernahmen den Großteil des ehemaligen Reiches. Ihr Reich erstreckte sich nun von Gunga Ah bis nach Gunga Mahori. Es dauerte allerdings nicht lange, bis sie aus den südlichen Regionen durch den Aufstieg der 3. Sumpflandkultur vertrieben wurden.

Aufstände in Ladan Gunga durch die Bewegung der Paschart im Jahr 2870 VSY sorgten dafür, dass erstmals Aufständische auf die Zähne des Opee (Indru-Inseln) deportiert wurden.

Derweil schafften es die Maatilan immer weniger, der 3. Sumpflandkultur standzuhalten. Zwischen 2866 und 2855 VSY nahm diese die wohlhabenden Küstenstädte im Süden ein, konnte aber Myrotina Gunga und Pangasi Gunga nicht erobern. Als auch Ägä Gunga 2845 VSY begann, die umliegenden Gebiete zu erobern, mussten die Maatilan sich vom Festland zurückziehen.

Dieser Rückzug sorgte für viel Armut, weil beinahe das gesamte Staatsgeld sich in den Festlandstädten befand. Vor allem auf der Insel Pert herrschte viel Hunger und Armut, sodass die Paschankiti von 2840-2830 VSY den Paschankiti-Aufstand durchführten und 2826 VSY als zweiter Gungan-Stamm ihre Unabhängigkeit erklärten und ihre Insel zurückeroberten. Sie nannten sich fortan Neue Paschankiti.

Neue Paschankiti (2826-2420 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Maatilan-Palastkultur ging 2804 VSY wegen innerer Unruhen, Konflikte mit den Neuen Paschankiti und Hochwassern, die seit Beginn der Schwemmzeit (um 2830-2570 VSY) wüteten und mehrere der Labyrinthinseln untergehen ließen, unter.

Kurz nach der Unabhängigkeit der Neuen Paschankiti brach ein Krieg zwischen Ägä Gunga und Yongo Gunga aus. In diesem sogenannten Küstenkrieg (2807-2780 VSY) schlossen die Neuen Paschankiti sich Ägä Gunga an, da diese Stadt viele der Labyrinthinseln unter Kontrolle hatte. Sie konnten viele Seeschlachten gewinnen, mussten aber 2781 VSY kapitulieren. Der Grund dafür waren Flüchtlinge von den Labyrinthinseln, die aufgrund der Schwemmzeit auf die Insel Pert oder nach Ägä Gunga flohen. Aufgrund der vielen Flüchtlinge (besonders viele im Jahr 2756 VSY), beschlossen die Neuen Paschankiti, diese auf die Insel Halika, die seit dem Fall der Maatilan-Palastkultur in ihrem Besitz war, zu deportieren. Besonders die Großstadt Agani Gunga wurde zu einem Hotspot für Flüchtlinge. 2699 VSY wurde die Hälfte der Insel von der Nördlichen Lianormkultur erobert. Auch Agani Gunga wurde 2680 VSY erneut unabhängig, tolerierte jedoch die Flüchtlinge. Zwischen 2674 und 2599 VSY tauchten die Labyrinthinseln wieder auf und viele der Flüchtlinge wanderten wieder auf die Inseln aus.

2719 VSY ist der erste Herrscher der Neuen Paschankiti (Pert) belegt. Boss Tamrion von Maatila konnte in diesem Jahr die Schlacht um Kron gewinnen und so den Frieden der Inseln gegenüber der Stadt Yongo Gunga sichern. Sein Nachfolger Boss Tang von Pert förderte die Wissenschaften und dabei auch die Stadt Agani Gunga. So ließ er dort 2711 VSY die Pert-Akademie errichten.

Im 1. Mahosischen Krieg (2640-2617 VSY) zwischen den Sho und Ägä Gunga (Mahosisches Reich) verbündeten sich die Neuen Paschankiti mit Ägä Gunga, um die Expansion der Sho zu stoppen. Doch sie wurden schon 2636 VSY von den Sho überrannt und verloren die Insel Pert. Durch das Ende des Krieges geriet auch die Insel Kron unter die Herrschaft der Sho. Der Rest der Labyrinthinseln wurde Ägä Gunga verpflichtet.

Die Schwemmzeit endete um 2570 VSY und es begann die Landzeit. In dieser Zeit, die bis etwa 2360 VSY dauerte, wich der Messonia durch große Dürren zurück und schuf neue Inseln und Landstriche. Auch die Labyrinthinseln waren in dieser Zeit fast vollständig frei von Wasser.

Durch die Herrschaft der Sho in Agani Gunga wurden die Nachkommen der Labyrinthinsel-Flüchtlinge um 2543 VSY auf die Labyrinthinseln Pert und Vima vertrieben. Dies sorgte für Aufstände und Revolten, die 2527 VSY zur erneuten Unabhängigkeit der Neuen Paschankiti führten.

Um 2500 VSY ist der erste Sando-Lauf belegt, ein Ritual, das sowohl Marathonlauf als auch Schifffahrt über bestimmte Labyrinthinseln beinhaltete.

Für 2476 VSY ist im Pert-Kalender die Geburt von Boglisamito (="der Befreier") angesetzt. Zudem breiteten sich die Neuen Paschankiti durch die Landzeit auf dem Festland aus und eroberten auch die durch die Landzeit enstandene Insel Nova.

Im Jahr 2454 VSY bestieg Boss Propius den Thron der Neuen Paschankiti. Er setzte Reformen durch, die die alten Traditionen wieder aufleben sollten. Aufgrund der verstärkten Bedrohung durch die Sho verbündete er sich 2435 VSY zusammen mit Agniboss Boglisamito und dem gestürzten Boss Sugan gegen die Sho unter Boss Margun II. und rettete beide ein Jahr später von der Gefängnisinsel Princessini. Zusammen mit Sugan und Boglisamito führte er 2428 VSY einen Feldzug im südlichen Reich der Sho durch und versorgte beide mit Truppen. Durch die wachsende Macht und Beliebtheit Boglisamitos sah Propius 2425 VSY seine Macht jedoch in Gefahr und führte einen Krieg gegen ihn, der jedoch von Boglisamito 2423 VSY gewonnen werden konnte. Der weitere Verbleib von Propius ist unklar, aber es ist wahrscheinlich, dass er hingerichtet wurde.

2422 VSY ließ sich Boglisamito in der Stadt Pert zum neuen Boss ausrufen. Er führte neue Gesetze ein, benannte den Stamm in Pert um und erklärte die Insel Pert zum Sitz des Bosses. Zudem ließ er in der Stadt Pertsu den Pert-Palast errichten, der 2404 VSY fertiggestellt wurde. Im selben Jahr ließ er eine große Säuberungsaktion durchführen und verbannte 49 treue Anhänger von Propius auf die Zähne des Opee. Diese Anhänger nannten sich fortan Surtonis Maginos (="Kämpfer des Staates") und schafften es 2420 VSY Boglisamito zu ermorden.

Aufstieg der Pert (2420-2335 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Tod Boglisamitos führten seine Söhne Otigo (="Kämpfer"), Shodinomo (="Zerstörer der Sho") und Margunas Taranol (="Rächer an den Söhnen Marguns") die Neuordnung des Sho-Reiches weiter fort. Die letzten Truppen der Sho fielen 2418 VSY in der Schlacht um Shonai Gunga und die Pert begannen, Shonai Gunga und die umliegenden Gebiete zu kolonisieren. Aus diesen Siedlern entwickelte sich später der Stamm der Kronae.

Außerdem begannen die Brüder eine Verfolgung von Anhängern des Propius und des alten Reiches, die sich Surtonis Maginos. Allein im Jahr 2415 VSY wurden über 1000 Anhänger auf die Zähne des Opee verbannt. Im Jahr 2412 VSY schloss sich Shodinomo den Surtonis Maginos an und befreite alle 2800 Gefangenen auf der Insel Maginosu. Otigo durchschaute ihn jedoch und ließ sich im selben Jahr zum Alleinherrscher ausrufen.

Boss Otigo fiel im Jahr 2399 VSY erneut in die ehemaligen Gebiete der Sho ein, um die aufstrebenden Michani, dem Nachfolgestamm der Sho, zu unterwerfen. Dies führte zu einem dreijährigen Krieg, der auf beiden Seiten hohe Verluste forderte und mit dem Magdo-Frieden (2396-2368 VSY) beendet wurde. Trotz diesem misslungenen Feldzug gelang es Otigo dennoch, ein Reich aufzubauen, das von Gunga Ah bis zu den Grenzen des Landes Magien reichte und an den Lianorm-Sumpf grenzte.

Im Jahre 2384 VSY starb Boss Otigo dann eines natürlichen Todes in Agani Gunga (geb. 2441 VSY). Sein Nachfolger wurde Margunas Taranol, der jedoch 4 Jahre später wegen angeblicher Mitgliedschaft bei den Surtonis Maginos ermordet wurde (geb. 2444 VSY). Sein Nachfolger wurde Vergi II. vom Unterstamm der Ägä-Pert. Seine Wahl zum Boss löste in den Provinzen Mosonien und Donaeien Aufstände aus, die vom Sohn des Shodinomo (2437-2381 VSY) Jeruga Cribos (="Gütiger Herrscher") geleitet wurden. Dieser vergiftete Boss Vergi II. (geb. 2443 VSY) zwei Jahre darauf und ernannte sich selbst zum Nachfolger.

Unter Rangont-Boss Agniban I. konnten die Michani große Gebiete der Pert bis zum Fluss Oglo erobern. Dies löste 2368 VSY den Oglo-Krieg aus, der erst 2362 VSY mit dem Tod Agnibans endete. Allein in der Schlacht im Ilpischen Wald (2367 VSY) verloren die Pert drei Heere. Als Gegenreaktion zum Krieg startete 2359 VSY eine Pert-Offensive am Oglo, die bis 2348 VSY andauerte.

Inselbündniskriege (2335-2151 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2335 VSY führte die Ausrufung von Boss Canaras durch die Merener-Völker zu einem Bürgerkrieg mit dem amtierenden Boss Frey I., der erst 2333 VSY durch die Gefangennahme und Verbannung Canaras beendet werden konnte.

Angestachelt von den Merenern, gründete sich 2328 VSY der Maatilana-Widerstand, der mit zwei Aufständen in den Jahren 2325 VSY und 2316 VSY die Unabhängigkeit der Maatilan forderte. Diese schafften es 2296 VSY den Pert-Palast in Pertsu zu erstürmen und erreichten somit ihre Unabhängigkeit.

2313 VSY erlangten die Lianorm im Lianorm-Sumpf ihre Unabhängigkeit. Diese fielen in den Jahren 2310 VSY und 2309 VSY in das Reich der Pert ein, konnten aber zurückgeschlagen und unter Boss Veparo erneut erobert werden. Die Kronae erklärten den Pert im Jahr 2306 VSY den Krieg und begannen damit den 2. Lianormkrieg, der erst 2298 VSY mit der Kapitulation der Pert endete.

2279 VSY erlangten nach den Maatilan auch die Ibimiten ihre Unabhängigkeit. Mit dem Herrschaftsantritt von Boss Agola im Jahr 2267 VSY konnten die beiden Inseln wieder unter Kontrolle gebracht werden.

Die Pinis von der Insel Princessini sahen ihre Chance und eroberten im Princessini-Eroberungskrieg (2255-2251 VSY) die Inseln Kron und Lon. Diese Kolonie mit dem Namen Labyrinthia bestand bis 1959 VSY.

Auch die Maatilan rebellierten erneut und erreichten eine kurze Unabhängigkeit von 2244-2241 VSY. Der Grund für die erneute Unterwerfung waren große Sturmfluten.

2254 VSY wurden auch die Opee mit der Schlacht von Gunga Kosa unabhängig und unterwarfen im Jahr 2233 VSY die Larther. Die Insel Lart konnte jedoch 2215 VSY von den Pert zurückerobert werden. 2216 VSY unterwarfen die Opee die Vimanen und wurden eine ernstzunehmende Gefahr für die Pert. Mit dem Einfall der Opee auf Maatilana und Thi 2209 VSY begann der Opeekrieg, in dem sich die Opee mit den Ibimiten verbündeten und auf Lona einfielen. Der Krieg konnte erst 2196 VSY durch den Sieg der Pert durch Boss Mochira bei der Schlacht bei Winga beendet werden.

2209 VSY brach der Grüne Tod, eine mit der Pest vergleichbare Seuche, auf den Labyrinthinseln aus und kostete vielen das Leben.

Im selben Jahr erneuerte Boss Mochira zusammen mit Michani-Boss Com den seit 2221 VSY bestehenden Frieden zwischen den Großmächten erneut um 35 Jahre. Der Grund waren die Angst des Volkes vor einem Krieg und innere und äußere Spannungen bei beiden Stämmen. Dieser als Com-Mochira-Friede bekannte Friedensschluss reichte sogar soweit, dass Boss Mochira 2189 VSY Boss Coms Schwester Judoma Marsa heiratete. 2191 VSY schlossen sich beide Stämme gegen die einfallenden Mainuru zusammen. Dieser Pert-Michani-Allianzkrieg konnte erst 2179 VSY durch die Michani gewonnen werden. Jedoch fiel Michani-Boss Com 2183 VSY bereits einem Mord zum Opfer, der Täter war das Ratsmitglied Did-Rani Juliga. Einige Monate regierte Boss Mochira deswegen in Shonai Gunga, bis der Pert Pesce-Nion Nagar zum Rangont-Boss und Sepiram-Sever-Usano zum Michani-Boss gewählt wurden. Letzterer ermordete im Jahr darauf Rangont-Boss Nagar und brach den langen Frieden.

Im Jahr 2176 VSY führten die Pert ein neues Feudalsystem ein, das später auch von den Semino übernommen wurde. Jeder ethnischen Gruppe wurde ein Unterstamm zugeteilt. Somit gab es nun neun, statt vorher vier Unterstämme. Im Wesentlichen gab es drei Kasten:

  1. Der Adel (Ariti): Er stand an der Spitze der Gesellschaft. Ganz oben standen der Boss mit seiner Familie. Darunter folgten die Unterbosse und die Ratsmitglieder. Auch die Mitglieder des Tempelkultes gehörten zum Adel. Der niederste Adel waren Großgrundbesitzer und Schreiber.
  2. Das Volk (Rapira): Im Wesentlichen Bauern, Handwerker, Künstler und Musiker. Sie bildeten bis 1641 VSY das Heer der Pert.
  3. Die Niederen (Mapahute): Sklaven

2162 VSY fielen die Pert in die alte Bangli-Kolonie Edenova ein und nahmen sie ein. Sie wollten damit mit den Stämmen des Östlichen Sumpflands Handel treiben.

Als 2151 VSY der letzte Nachkomme von Boglisamito, der Schreiber Tarintro, starb, löste dies eine Krise im Rep-Rat der Pert aus und die Priester, die Boglisamito als Gott verehrten, fürchteten den Untergang der Welt.

Nebelepoche (2151-1666 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über diese Epoche ist nicht viel bekannt, man vermutet aber, dass die Pert im 20. Jahrhundert VSY erheblich an Macht verloren, aber die Labyrinthinseln, das Land der Ägäs und das Gebiet am Paonga-See halten konnten. 1959 VSY konnten die Pert zudem die Pinis von Kron und Lon vertreiben und die Kolonie Labyrinthia auflösen.

Die Anfänge der Semino (1666-1416 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1666 VSY forderten die Pert-Siedler am Paonga-See die Errichtung eines eigenen Unterstammes. Dies führte zu Auseinandersetzungen mit den Lianorm-Pert, die dort herrschten. Trotzdem wurden die Siedler Ende des Jahres von Boss Bedra III. zum Semino-Unterstamm ernannt. Es bildeten sich sieben Verbände heraus (Neyti, Ringa, Schan, Trigo, Vogera, Wanks, Zhalin).

Im Jahr 1576 VSY errichtete Unterboss Yan I. (reg. 1595-1564 VSY) den Paonga-Palast, der nachher zum Hauptsitz der Semino wurde.

Im 1. Michanikrieg (1646-1643 VSY) kämpften die Semino-Pert mit den restlichen Pert gegen die von Norden einfallenden Michani.

Von 1524-1503 VSY herrschte der 1. Pert-Semino-Krieg, in dem die Pert-Regierung gegen die SPBES (Semino-Protestbewegung zur Errichtung eines Staates) kämpfte und diese auch unterwarf. Doch die Bewegung konnte nicht zerschlagen werden und es folgten über 100 Aufstände bis zum Jahr 1416 VSY.

Reti-Culon Schan, der Anführer der SPBES, starb 1418 VSY beim Aufstand von Canca Gunga, weshalb dessen Schwiegersohn Net-Pyt Wanks der neue Führer der Protestbewegung wurde. Dieser versammelte 2 Jahre später die Verbände Schan, Vogera und Wanks und nahm mit diesen am 18. Dezember 1416 VSY die Hauptstadt Canca Gunga ein. Unterboss Razir II. wurde versklavt, seine Familie wurde freigelassen.

Wanks-Dynastie/Chart-Dynastie (1416-920 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Gefecht erregte Aufsehen im ganzen Pert-Reich. Boss Lagon X. fürchtete eine weitere Ausdehnung der Semino und ließ deshalb eine Grenzmauer errichten, die 1412 VSY fertiggestellt wurde. Dies verursachte Handelsblockaden bei den Semino, sodass diese rasch an Macht verloren.

1400 VSY wurde die Grenzbewachung der Pert verstärkt. Boss Wanks erklärte Boss Lagon X. darauf den Krieg. Im Juni des selben Jahres erfolgte die erste Schlacht des 2. Pert-Semino-Krieges bei Gunga Kunka, in der die Semino siegreich waren. Im Februar 1398 VSY folgte die Schlacht an den Sumpffeldern am Paonga-See, in der die Semino ebenfalls siegten. Von 28.000 in der Schlacht kämpfenden Pert-Soldaten sollen nur 5600 lebendig zurückgekehrt sein.

Als die Semino weitere Schlachten siegreich beenden konnten, beschlossen die Pert im Juni 1396 VSY, die Semino nach Blarsa Gunga zu locken und von den Berghängen aus anzugreifen. Trotz der Überlegenheit auf den Bergen, wurden die Heere der Pert erneut vernichtend geschlagen und von 38.000 Mann sollen nur 38 zurückgekommen sein. Auch in den Schlachten von Stira Gunga und Guna Gunga (November 1396 VSY), den Belagerungen von Tria Gunga, Sana Gunga und Paonga Gunga (alle 1393 VSY) und dem Seegefecht von Paonga (August 1394 VSY) waren die Semino siegreich.

Im Jahr 1392 VSY verstarb Boss Lagon X. ohne Nachfolger. Razir-Gon Farnon, ein reiches Mitglied des Rep-Rates, konnte nach einem Bürgerkrieg im Februar 1390 VSY den Thron für sich gewinnen. Er entschied sich dazu, mit Boss Wanks einen Friedensvertrag auszuhandeln. Der Vertrag sollte für 12 Jahre gelten. Beide Parteien sollten ihre Truppen zurückziehen und dem Gegner Entschädigung zahlen. Zusätzlich sollte die Grenzmauer abgerissen und die Überwachung durch die Pert beendet werden. Im Gegenzug war es den Semino verboten, pertsche Siedlungen oder Lager zu überfallen. Im März 1390 VSY zog Wanks seine Truppen zurück, Boss Farnon folgte im April. Doch durch die wachsende Unruhe in der Bevölkerung, besetzte man die Grenzmauer im Juli erneut mit Soldaten. Dadurch stieg auch die Unruhe bei den Semino, doch Boss Wanks hielt sich an die Forderungen und sendete keine Truppen aus.

Als Boss Farnon seine Truppen auch nach wiederholten Forderungen nicht zurückzog, stürmten die Semino im Juni 1387 VSY erneut die Mauer und eroberten das Paonga-Lager. 10 Jahre dauerte der Krieg an, bis Boss Wanks im Oktober 1377 VSY Ägä Gunga einnehmen konnte. Boss Farnon wurde gezwungen, sich mit den Pert auf die Labyrinthinseln zurückzuziehen und die Semino nie wieder anzugreifen.

Unter Boss Nasa, dem Enkel von Boss Wanks, kam 1338 VSY die Debatte auf, ob man die Pert auslöschen sollte, da sie eine zu große Gefahr darstellten. Sein Vater Sina I. hatte aufgrund wiederholter Pert-Angriffe die Labyrinthinseln zur Hälfte erobert. Im September 1337 VSY erklärten die Semino den Pert den Krieg und der 3. Pert-Semino-Krieg begann. Dieser dauerte aufgrund der geringen Streitkraft der Pert nur 7 Monate. Boss Frey II. wurde entmachtet und hingerichtet, die Pert-Religion wurde abgeschafft, der Palast von Pertsu Gunga zerstört und neue Gesetze wurden eingeführt.

Die Labyrinthinseln waren nun im Besitz der Semino und die Pert-Inseln wurden zu einem wichtigen Handelspunkt für Kokosnüsse, Bohnen und Kürbisse. Dafür wurden viele Landstriche kultiviert.

Labyrinthinseln als feste Provinz der Semino (920-326 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 920 VSY legte Boss Dans II., 1. Herrscher der Dans-Dynastie, eine neue Aufteilung der Provinzen fest. Dabei wurden die Pert-Inseln, die vorher mit den anderen Labyrinthinseln zur Provinz Ägä gehörten, als Provinz Pertia neu eingetragen. 832 VSY wurde der Palast von Pertsu Gunga als Residenz des Unterbosses wiederaufgebaut.

455 VSY gab es auf den Pert-Inseln aufgrund langer Dürren eine große Hungersnot, die über 15.000 Gungans das Leben kostete.

Der erste Mensch, der die Insel Pert betrat, war der Seefahrer Nio Rogivet im Jahr 354 VSY.

Eroberung der Inseln durch die Naboo (326-188 VSY)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 326 VSY fielen die Naboo im Naboo-Krieg auf Pert ein. Dies führte zu einer achttägigen Schlacht, die die Naboo für sich entscheiden konnten. Jedoch fand auf den übrigen Inseln keine einzige Schlacht statt. Nach dem Krieg wurden zuerst nur die südlichen Gebiete des Westlichen Sumpflands besiedelt, weshalb die Inseln bei den Naboo lange eher unbekannt waren.

Es ist nicht abschließend geklärt, welcher Naboo als der Entdecker von Kron gelten kann. Prio Fernadé sichtete am 10. Februar 370 VSY eine bewohnte Insel, die er New Sumatra nannte und bei der es sich um Kron gehandelt haben könnte. Dies ist jedoch nicht bestätigt. So gilt heute der aus Theed stammende Saloma Walé als erster Naboo, der am 21. Juni 309 VSY Kron betrat. Auch die Insel Lon betrat er in der Zeit und nannte sie Lonno Island. Auch die drei unbewohnten Inseln Coloconi, Mateconi und Vimaconi wurden von ihm zu dieser Zeit entdeckt. Die Insel Kron wurde von Walé nach seiner Auftraggeberin und Sponsorin benannt. Fortan hieß die Insel Queen Pace Island.

Zur Erweiterung des spanischen Einflussbereiches befahl König Karl III. Expeditionen in den Südpazifik. Der Gouverneur von Theed Ric Emigro flog 299 VSY an die Bucht von Maatilan. Er nannte die Insel nach ihrem Aussehen Arrow Island. Auch Lart erreichte er und nannte die Insel Princess of the Labyrinth und nahm sie für Naboo in Besitz. Am 06. April 298 VSY kehrte er zurück und nahm die Labyrinthinseln für Naboo in Besitz.

Labyrinthinseln unter den Naboo (188 VSY-heute)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in vielen Regionen Naboos, die hauptsächlich von Gungans bewohnt wurden, kam es auch auf den Labyrinthinseln um 180 VSY zu Aufständen für Gleichberechtigung von Gungans und Menschen. Turu-Atwa Poma II. von Kron führte ab 173 VSY die Kron-Kämpfer an und gewann schnell an Popularität. Jedoch wurde er 168 VSY verhaftet. 165 VSY wurde er aus dem Gefängnis entlassen und kandidierte als Repräsentant für den Bundesstaat Lianorm, der seit 171 VSY existierte. Mit Unterstützung vieler Naboo wurde er ein Jahr später zum Untergouverneur des Staates Lianorm ernannt. Am 12. November 161 VSY verkündete er das Ende der Rassentrennung. 160 VSY wurde er wiedergewählt und verkündete 157 VSY den "Plan zur Einigung der Völker", der eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Menschen und Gungans vorsah.

148 VSY gründete sich die Sekte der Marami (="die Herausforderer"), die ein eigenes Königreich zu gründen versuchten. 145 VSY konnten sie die Provinzhauptstadt Kron City einnehmen. 144 VSY wurden sie jedoch besiegt und verhaftet. Die Naboo versuchten fortan, stärker auf die Bedürfnisse der Gungans einzugehen.

Am 15. November 140 VSY betrat der Forscher Chario Bibble die Insel Pert und gründete dort ein Jahr später das Naturwissenschaftliche Observatorium des Sumpflandes.

Von 85-83 VSY lebte die Malerin Padmé Gahrin auf Pert. Durch ihre Bilder konnten sich die Labyrinthinseln kurze Zeit später als wichtiges Touristenziel etablieren.

72 VSY eröffnete Korin Figrino das Hotel Tetriora auf der Insel Ain. Es ist das älteste noch betriebene Hotel des ganzen Sumpflands. Bis 11 VSY betrieben Korin und sein Sohn das Hotel. Seit 11 VSY gehört es dem coruscantischen Milliardär Maron Briga.

In den Klonkriegen wurde die Insel Obri innerhalb der Opeefischinseln 22 VSY zu einer wichtigen Versorgungsbasis der Republik. Die Klonarmee errichtete ein Tanklager, eine Landebahn und eine Basis für kleinere Raumschiffe. Die verrosteten Kanonen, die zur Abwehr von Raumschiffen dienten, kann man teilweise heute noch sehen. Jedoch wurde die Basis nicht angegriffen und kurze Zeit nach der Ausrufung des Imperiums im Jahr 13 VSY aufgegeben.

Zwischen 10 VSY und 20 NSY waren die Opeefischinseln ein Stützpunkt der Rebellen bzw. des Widerstands.

Am 23. Oktober 11 NSY kam es in einigen Städten auf Pert, ausgelöst durch einen Streik der Raumhafenarbeiter, zu Ausschreitungen, als sich arbeitslose Jugendliche wegen ihrer Perspektivlosigkeit und schlechter Bildungs- und Berufschancen gegen die nabooische Administration auflehnten. Eigens eingeflogene Kräfte des Widerstands beendeten die Unruhen aber schnell.

16 NSY wurde die Bucht von Maatilan aufgrund ihrer zahlreichen Fischvorkommen von der nabooischen Regierung zum Naturschutzgebiet erklärt.

Ibimitische Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeit der Ibimiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frühgeschichte der Ibimitischen Inseln liegt weit im Dunkeln. Ethnologische Befunde lassen den Schluss zu, dass Ibim um 4700 VSY von der Paschankiti-Kultur besiedelt wurde. Die anderen Inseln Mra, Colo und Coloconi wurden aufgrund häufiger und starker Erdbeben nie dauerhaft besiedelt. Um 4450 VSY wurde die Insel von der Maatilan-Palastkultur erobert.

Es wird geschätzt, dass die Insel Ibim in der Großen Schwemmzeit um 2700 VSY im Meer versank. Die Bewohner flohen wahrscheinlich nach Ägä Gunga oder Agani Gunga. Die Ethnie der Insel, die Ibimiten entstanden wahrscheinlich in der Landzeit (2570-2360 VSY).

Mit dem Fall der Neuen Paschankiti 2636 VSY durch die Sho und dem Ende des 1. Mahosischen Krieges (2640-2617 VSY) wurden die Bewohner Ibims mit den anderen Bewohnern der Labyrinthinseln Ägä Gunga unterstellt.

2588 VSY erklärte der Fürst der Ibimiten mit anderen Fürsten der Inselkulturen Ägä Gunga den Krieg. Allerdings wurden sie von Mos V., Herrscher der Mosoner, wieder unterworfen.

Im 2. Mahosischen Krieg (2594-2577 VSY) gelang es den Sho 2587 VSY, die Insel Ibim zu erobern. Es nicht genau bekannt, wann die Insel von den Pert zurückerobert werden konnte.

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